In diesem Artikel
Überstunden zu machen ist nicht produktiver, und Gegensätze ziehen sich in Wirklichkeit nicht an. Entdecken Sie 30 verbreitete Irrtümer, die Ihnen bei der Arbeit unterlaufen könnten.
Okay, ich muss dir ein kleines Geheimnis verraten … Überstunden zu machen, ist eigentlich nicht produktiver. Und Gegensätze ziehen sich nicht wirklich an. Was ist mit diesen anderen Irrglauben?
- Dauert es wirklich 21 Tage, um eine neue Gewohnheit zu entwickeln?
- Müssen wir wirklich 8 Gläser Wasser am Tag trinken?
- Kann man die Chinesische Mauer aus dem Weltraum sehen?
- Führt Fingerknacken zu Arthritis?
- Ist ein Großraumbüro-Design tatsächlich besser?
Die Antworten auf diese Irrglauben (und mehr!) findest du weiter unten. Lies weiter!
Was ist ein Irrglaube? (Definition)
Ein Irrglaube (Misconception) ist eine falsche Überzeugung oder Vorstellung, die aus einem Missverständnis oder fehlerhaften Informationen resultiert. Diese irrtümlichen Gedanken können die Entscheidungsfindung und das Weltbild erheblich beeinflussen.
Zu den häufigsten Irrglauben gehören „Menschen nutzen nur 10 % ihres Gehirns“ oder „Der Blitz schlägt nie zweimal an derselben Stelle ein“. In diesem Artikel gehen wir auf weitere wichtige Irrglauben ein, denen du vielleicht aufsitzt.
Lass uns nun einige dieser mentalen Knoten lösen, einverstanden?
Berufliche Irrglaube entlarvt
„Multitasking ist der Schlüssel zur Produktivität“
Der Irrglaube: Zehn Aufgaben gleichzeitig zu jonglieren, macht dich zu einem Produktivitäts-Superhelden.
Die Realität: Wie sich herausstellt, ist dein Gehirn kein Zirkusartist. Studien zeigen, dass Multitasking die Produktivität tatsächlich senken kann, da der Aufgabenwechsel kognitive Kosten verursacht. Es ist, als würde man versuchen, sich den Kopf zu tätscheln und den Bauch zu reiben, während man gleichzeitig eine E-Mail schreibt – irgendetwas bleibt dabei auf der Strecke.
Die nackte Wahrheit: Konzentriere dich auf eine Aufgabe nach der anderen. Deine To-Do-Liste (und dein Verstand) werden es dir danken.
„Großraumbüros fördern die Zusammenarbeit“
Der Irrglaube: Das Einreißen von Wänden reißt Kommunikationsbarrieren nieder und verwandelt dein Büro in ein Zentrum kollaborativen Treibens.
Die Realität: Eine Harvard-Studie ergab, dass die persönliche Interaktion in Großraumbüros um etwa 70 % abnahm, während die elektronische Kommunikation stattdessen zunahm. Es ist, als würde man von einem Fisch erwarten, dass er besser schwimmt, wenn man das Wasser entfernt.
Die nackte Wahrheit: Manchmal sind Wände aus gutem Grund da. Erwäge eine Mischung aus offenen und privaten Räumen, um das Beste aus beiden Welten zu erhalten.
„Introvertierte können keine guten Führungskräfte sein“
Der Irrglaube: Man muss ein lauter, extrovertierter Mensch sein, um ein Team effektiv zu führen.
Die Realität: Viele erfolgreiche Führungskräfte sind introvertiert. Sie zeichnen sich oft durch Zuhören, strategisches Denken und Einzelinteraktionen aus.
Die nackte Wahrheit: Leise bedeutet nicht ineffektiv. Manchmal sind die besten Führungskräfte diejenigen, die nicht versuchen, einen Schreiwettbewerb zu gewinnen.
„Längere Arbeitszeiten bedeuten mehr Produktivität“
Der Irrglaube: Je mehr Zeit du an deinen Schreibtisch gekettet verbringst, desto mehr Arbeit erledigst du.
Die Realität: Eine Stanford-Studie zeigte, dass die Produktivität pro Stunde stark sinkt, wenn eine Person mehr als 50 Stunden pro Woche arbeitet. Nach 55 Stunden trittst du nur noch auf der Stelle.
Die nackte Wahrheit: Arbeite intelligenter, nicht länger. Deine Netflix-Warteschlange (und dein Verstand) werden es dir danken.
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„Brainstorming in Gruppen erzeugt die besten Ideen“
Der Irrglaube: Bring einen Haufen Leute in einen Raum, und die kreativen Funken werden sprühen! Gruppen-Brainstorming ist die ultimative Ideenschmiede.
Die Realität: Untersuchungen zeigen, dass Einzelpersonen, die alleine arbeiten, tatsächlich mehr Ideen (und oft kreativere) generieren als Gruppen, die gemeinsam brainstormen. Dieses Phänomen wird als „Produktionsblockierung“ bezeichnet – wenn Menschen in einer Gruppe warten müssen, bis sie an der Reihe sind, vergessen oder verwerfen sie oft ihre Ideen.
Die nackte Wahrheit: Manchmal findet das beste Brainstorming in der Einsamkeit statt. Versuche, Teammitglieder unabhängig voneinander Ideen entwickeln zu lassen, bevor du die Gruppe zusammenbringst. Deine nächste große Idee versteckt sich vielleicht in den stillen Gedanken von jemandem, nicht in einem lauten Konferenzraum.
„Der frühe Vogel fängt immer den Wurm“
Der Irrglaube: Als Erster kommen und als Letzter gehen ist der Expressaufzug zum Erfolg.
Die Realität: Produktivität und Wert werden nicht durch das Starren auf die Uhr gemessen. Die Qualität der Arbeit übertrumpft oft die Quantität der Stunden.
Die nackte Wahrheit: Manchmal hat der frühe Vogel einfach nur mehr Zeit, um durch soziale Medien zu scrollen. Konzentriere dich auf Ergebnisse, nicht auf deine Stechuhr.
„Legere Kleidung steigert die Produktivität“
Der Irrglaube: Jeden Tag Casual Friday! Jogginghosen und Flip-Flops sind das Geheimrezept für eine entspannte, produktive Belegschaft.
Die Realität: Haltet eure Hoodies fest, Leute. Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass gute Kleidung im Büro mehr bewirkt, als nur das tägliche Selbstwertgefühl eines Mitarbeiters zu steigern – sie führt auch zu einer besseren Produktivität bei der Erledigung von Aufgaben.
Die nackte Wahrheit: Während Komfort wichtig ist, kann schicke Kleidung den Verstand schärfen. Hebe dir die Glücks-Jogginghose vielleicht lieber für deinen nächsten Filmmarathon auf als für deine nächste Vorstandssitzung.
„Feedback ist nur notwendig, wenn etwas schief läuft“
Der Irrglaube: Keine Nachrichten sind gute Nachrichten. Melde dich nur, wenn es ein Problem zu lösen gibt.
Die Realität: Regelmäßiges, konstruktives Feedback (sowohl positiv als auch negativ) ist entscheidend für das Wachstum und das Engagement der Mitarbeiter.
Die nackte Wahrheit: Sei kein Feedback-Geizkragen. Verteile diese Beobachtungen wie Konfetti, nicht wie seltene Edelsteine.
Irrglauben über soziale Kompetenzen entlarvt
„Körpersprache macht 93 % der Kommunikation aus“
Der Irrglaube: Nonverbale Signale sind so ziemlich das Einzige, was in der Kommunikation zählt.
Die Realität: Diese Statistik stammt aus einer Fehlinterpretation der Forschung von Albert Mehrabian. Neuere Untersuchungen haben diesen Mythos entlarvt – wenn er wahr wäre, könnten Menschen schließlich 93 % fremdsprachiger Filme ohne Untertitel verstehen, was eindeutig nicht der Fall ist.
Die nackte Wahrheit: Deine Worte zählen mehr als 93 %. Obwohl Nonverbales in der Tat wichtig ist!
„Gegensätze ziehen sich in Beziehungen an“
Der Irrglaube: Menschen fühlen sich zu romantischen Partnern hingezogen, die ihr polares Gegenteil sind.
Die Realität: Eine Studie ergab, dass Ähnlichkeit, nicht Komplementarität, eher zu langfristiger Beziehungszufriedenheit führt.
Die nackte Wahrheit: Gleich und Gleich gesellt sich gern. Gemeinsame Werte und Interessen sind der wahre Liebestrank.
„Man kann die Persönlichkeit eines Menschen in den ersten Minuten des Kennenlernens genau beurteilen“
Der Irrglaube: Erste Eindrücke sind immer genau und dauerhaft.
Die Realität: Untersuchungen zeigen, dass wir uns zwar schnell Eindrücke bilden, diese ersten Urteile jedoch oft ungenau sind und sich im Laufe der Zeit erheblich ändern können.
Die nackte Wahrheit: Beurteile ein Buch nicht nach seinem Einband und eine Person nicht nach eurem ersten Gespräch. Gib den Menschen Zeit, ihr wahres Ich zu zeigen.
„Man muss Augenkontakt halten, um ein guter Zuhörer zu sein“
Der Irrglaube: Fixiere die Augen, sonst hörst du nicht wirklich zu. Es ist der Starrmodus der Kommunikation.
Die Realität: Untersuchungen legen nahe, dass zu viel Augenkontakt tatsächlich ablenkend sein kann und es schwieriger macht, sich auf das Gesagte zu konzentrieren.
Die nackte Wahrheit: Gutes Zuhören hat mit den Ohren zu tun, nicht mit den Augen. Du darfst den Blick ohne schlechtes Gewissen abwenden.
„Es dauert 21 Tage, um eine neue Gewohnheit zu entwickeln“
Der Irrglaube: Drei Wochen Willenskraft und voilà! Du hast eine glänzende neue Gewohnheit.
Die Realität: Eine Studie ergab, dass es durchschnittlich 66 Tage dauert, bis ein neues Verhalten automatisch wird, wobei die Spanne von 18 bis 254 Tagen reicht.
Die nackte Wahrheit: Gewohnheitsbildung ist ein Marathon, kein Sprint. Packe Snacks für die Reise ein.
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Gesundheits-Irrglauben entlarvt
„Fingerknacken verursacht Arthritis“
Der Irrglaube: Lass die Gelenke weiter knacken, und du wirst mit 40 arthritische Hände haben.
Die Realität: Studien haben keinen Zusammenhang zwischen Fingerknacken und Arthritis gezeigt. Es könnte jedoch deine Kollegen wahnsinnig nerven.
Die nackte Wahrheit: Knacke ruhig weiter, wenn du musst, aber vielleicht nicht während dieser wichtigen Präsentation.
„Man muss 8 Gläser Wasser am Tag trinken“
Der Irrglaube: Acht ist die magische Zahl für den Hydrationshimmel.
Die Realität: Dein Flüssigkeitsbedarf variiert je nach Aktivitätsniveau, Klima und allgemeiner Gesundheit. Außerdem nimmst du Wasser auch über die Nahrung auf.
Die nackte Wahrheit: Hör auf deinen Körper. Wenn du durstig bist, trink. Wenn nicht, zwinge dich nicht dazu. Deine Blase wird die Pause zu schätzen wissen.
„Lesen bei schlechtem Licht schädigt die Augen“
Der Irrglaube: Du blinzelst bei Kerzenschein in diesen Roman? Hallo, dicke Brillengläser!
Die Realität: Es kann zwar zu vorübergehender Überanstrengung der Augen führen, aber es gibt keine Beweise, dass Lesen bei schwachem Licht dauerhafte Schäden verursacht. Deine Augen sind zäher als du denkst, Champion.
Die nackte Wahrheit: Lies, wo immer du willst, aber investiere vielleicht in eine gute Leselampe. Deine Augen werden es dir danken, auch wenn deine Stromrechnung es nicht tut.
„Man verliert die meiste Körperwärme über den Kopf“
Der Irrglaube: Keine Mütze im Winter? Da kannst du genauso gut nackt durch einen Schneesturm laufen.
Die Realität: Dieser Mythos begann wahrscheinlich mit einigen fehlerhaften Militärexperimenten. In Wahrheit verlierst du Wärme über jedes unbedeckte Körperteil, und dein Kopf ist nichts Besonderes.
Die nackte Wahrheit: Trage eine Mütze, wenn dir kalt ist, aber keine Panik, wenn du sie vergessen hast. Dein Kopf ist keine magische Wärme-Ausstiegsluke.
„Spätes Essen am Abend hat keinen Einfluss auf die Gewichtszunahme“
Der Irrglaube: Solange du nicht zu viel isst, ist ein Abendessen um Mitternacht nicht anders als ein Essen um 18 Uhr. Schließlich ist eine Kalorie eine Kalorie, oder?
Die Realität: Haltet eure Mitternachtssnacks fest! Eine Studie ergab, dass spätes Essen am Tag den Hunger steigerte, die Kalorienverbrennung verlangsamte und die Fettspeicherung förderte, was das Adipositasrisiko erhöhen könnte.
Die nackte Wahrheit: Deine innere Uhr ist nicht nur zum Schlafen da. Erwäge, deine Mahlzeiten früher einzunehmen, wenn du auf deine Taille achtest. Dein Stoffwechsel wird es dir danken.
„Man muss 24 Stunden warten, um eine vermisste Person zu melden“
Der Irrglaube: Man muss seinem vermissten Kumpel einen vollen Tag Zeit geben, um wieder aufzutauchen, bevor man die Polizei ruft.
Die Realität: Dieser Mythos stammt wahrscheinlich aus TV-Dramen. Im wirklichen Leben ist Zeit bei Vermisstenfällen entscheidend. Tatsächlich heißt es auf der Website von Washington, DC eindeutig: „Es gibt keine Zeitbegrenzung, die Sie abwarten müssen, um eine Person als vermisst zu melden.“
Die nackte Wahrheit: Wenn du Grund zu der Annahme hast, dass jemand vermisst wird, melde es so schnell wie möglich. Sicher ist sicher, auch wenn die Person nur auf einer ausgedehnten Snack-Einkaufstour war.
„Menschen haben nur fünf Sinne“
Der Irrglaube: Sehen, Riechen, Schmecken, Tasten, Hören. Das ist alles, Leute!
Die Realität: Wir haben viel mehr als das. Tatsächlich plädieren einige Wissenschaftler für die Existenz von 9, 21 oder sogar 33 verschiedenen Sinnen, je nachdem, wie jeder Sinn definiert wird. Denk an Gleichgewicht, Temperatur, Schmerz, Zeit … wir sind im Grunde wandelnde sensorische Supercomputer.
Die nackte Wahrheit: Wenn das nächste Mal jemand vom „sechsten Sinn“ spricht, erinnere ihn daran, dass es eher der sechzehnte ist. Und dann schau zu, wie sein Kopf explodiert.
Kulturelle Irrglauben entlarvt
„Die Chinesische Mauer ist aus dem Weltraum sichtbar“
Der Irrglaube: Dieses gewaltige Bauwerk ist so riesig, dass Astronauten es als Orientierungspunkt nutzen.
Die Realität: Tut mir leid, aber nein. Obwohl sie auf der Erde beeindruckend ist, ist sie mit bloßem Auge aus dem Weltraum nicht sichtbar. Astronauten nutzen sie nicht als eine Art himmlisches GPS.
Die nackte Wahrheit: Es gibt viele von Menschen geschaffene Strukturen, die aus dem Weltraum sichtbar sind, wie Stadtlichter bei Nacht. Die Chinesische Mauer gehört einfach nicht dazu.
„Wir nutzen nur 10 % unseres Gehirns“
Der Irrglaube: Wir laufen alle mit 90 % ungenutzter Gehirnleistung herum.
Die Realität: Neurologen schlagen überall die Hände über dem Kopf zusammen. Wir nutzen unser gesamtes Gehirn, nur nicht alles auf einmal.
Die nackte Wahrheit: Du nutzt bereits 100 % deines Gehirns. Ja, sogar wenn du dir stundenlang Katzenvideos ansiehst.
„Wikinger trugen Hörnerhelme“
Der Irrglaube: Nordische Krieger stürmten in die Schlacht und sahen aus wie wütende Bullen in Menschengestalt.
Die Realität: Es gibt keine historischen Beweise dafür, dass Wikinger jemals Hörnerhelme trugen. Dieses Bild wurde durch Künstler des 19. Jahrhunderts und Opernkostüme populär gemacht.
Die nackte Wahrheit: Echte Wikinger waren auch ohne ausgefallene Kopfbedeckung einschüchternd genug. Vielleicht wollten sie einfach nur eine zerzauste Frisur vermeiden?
„Napoleon Bonaparte war klein“
Der Irrglaube: Der berühmte französische Kaiser war ein winziger Tyrann mit einer großen Klappe.
Die Realität: Napoleon war tatsächlich etwa 1,70 m (5’7”) groß, was für Männer seiner Zeit eine durchschnittliche Größe war. Der Mythos von der „Kürze“ entstand durch die Verwechslung von französischen und englischen Maßeinheiten.
Die nackte Wahrheit: Napoleon war nicht vertikal herausgefordert, sondern nur bei der Umrechnung. Vielleicht hätte er stattdessen das metrische System erobern sollen.
„Die Pyramiden wurden von Sklaven gebaut“
Der Irrglaube: Die Wunder des alten Ägyptens wurden durch die knochenharte Arbeit unzähliger Sklaven errichtet.
Die Realität: Archäologische Beweise deuten darauf hin, dass die Pyramiden von bezahlten Arbeitern gebaut wurden, die für ihre Arbeit respektiert wurden. Sie wurden sogar in der Nähe der Pyramiden begraben!
Die nackte Wahrheit: Wie sich herausstellt, kann man unglaubliche Dinge ohne einen tyrannischen Oberherrn bauen. Notiert euch das, ihr mittleren Manager überall.
Kulinarische Irrglauben „gar gekocht“
„Salz im Wasser lässt es schneller kochen“
Der Irrglaube: Eine Prise Salz ist das Geheimnis für schnelles Kochen.
Die Realität: Salz erhöht zwar den Siedepunkt von Wasser, aber die Menge, die man beim Kochen verwendet, hat einen vernachlässigbaren Effekt. Tatsächlich müsste man 58 Gramm Salz hinzufügen, um die Temperatur um nur ein halbes Grad Celsius zu erhöhen.
Die nackte Wahrheit: Salze dein Nudelwasser für den Geschmack, nicht für die Geschwindigkeit. Die Physik schert sich nicht um deinen leeren Magen.
„Kaffee dehydriert dich“
Der Irrglaube: Dein morgendliches Gebräu entzieht dir heimlich die gesamte Flüssigkeit.
Die Realität: Koffein hat zwar eine leicht harntreibende Wirkung, aber das Wasser im Kaffee macht das mehr als wett.
Die nackte Wahrheit: Deine Kaffeegewohnheit verwandelt dich nicht in eine menschliche Rosine. Trink ruhig weiter, aber balanciere es vielleicht auch mit etwas Wasser aus.
„Alkohol verfliegt beim Kochen vollständig“
Der Irrglaube: Flambiere das Gericht und puff! Der ganze Alkohol verschwindet wie von Zauberhand.
Die Realität: Je nach Kochmethode und Zeit kann eine beträchtliche Menge Alkohol im Gericht verbleiben.
Die nackte Wahrheit: Dein alkoholisches Boeuf Bourguignon könnte immer noch ordentlich reinhauen. Serviere es vielleicht nicht am Kindertisch.
„Mikrowellen zerstören die Nährstoffe im Essen“
Der Irrglaube: Bestrahle dein Gemüse und verabschiede dich von all den Vitaminen.
Die Realität: Das Garen in der Mikrowelle kann aufgrund kürzerer Garzeiten tatsächlich mehr Nährstoffe erhalten als einige andere Kochmethoden.
Die nackte Wahrheit: Deine Mikrowelle ist kein Nährstoff-Attentäter. Sie ist nur ein sehr ungeduldiger Ofen.
„MSG (Glutamat) ist schlecht für dich“
Der Irrglaube: Dieser Geschmacksverstärker ist schuld an deinen Kopfschmerzen nach dem chinesischen Essen.
Die Realität: Zahlreiche Studien haben bei den meisten Menschen keinen Zusammenhang zwischen MSG und den berichteten Symptomen gefunden.
Die nackte Wahrheit: Deine Angst vor Glutamat spielt sich wahrscheinlich nur in deinem Kopf ab. Im Gegensatz zum Glutamat selbst, das sich wahrscheinlich in deinem Essen befindet.
Die Wahrheit über Irrglauben
Nachdem wir nun einige dieser mentalen Knoten gelöst haben, fragst du dich vielleicht: „Welchen anderen Lügen bin ich noch aufgesessen?“
Keine Sorge – Irrglauben zu haben bedeutet einfach nur, dass du ein Mensch bist! Unser Gehirn liebt Abkürzungen, und manchmal führen uns diese Abkürzungen auf den Holzweg der Fehlinformationen.
Der Schlüssel ist, neugierig zu bleiben, seine Annahmen zu hinterfragen und immer bereit zu sein, seine mentale Software zu aktualisieren, wenn neue Informationen auftauchen. Schließlich ist das Einzige, was cooler ist, als Dinge zu wissen, neue Dinge zu lernen. Also geh hinaus, bewaffnet mit deinem neuen Wissen, und verbreite die Wahrheit. Und vergiss nicht, unseren Artikel über Pop-Psychologie zu lesen: 20 effektive Wege, wie Sie lernen können, zu lernen
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