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Wissenschaft der Neugier: Wie Ihr Gehirn aufleuchtet + 1 Trick, um sie zu entfachen!
Hat Neugier wirklich die Katze getötet? Sicherlich haben Sie diesen Ausdruck schon einmal gehört, aber was ist Neugier eigentlich und wie funktioniert sie? Albert Einstein sagte einmal:
Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.
Was genau passiert in unserem Gehirn, wenn etwas unsere Aufmerksamkeit erregt?
Eine Studie, die in der Fachzeitschrift Neuron veröffentlicht wurde, legt nahe, dass sich die Chemie unseres Gehirns verändert, wenn wir neugierig werden. Dies hilft uns wiederum dabei, Informationen zu behalten und steigert unseren Lernerfolg.
Was passiert mit unserem Gehirn bei Neugier?
Die von Ranganath durchgeführte Studie, einem Psychologen an der University of California, ergab, dass das menschliche Gehirn Informationen besser behält, wenn wir neugierig darauf sind.
Ranganath bat 19 Freiwillige, über 100 Trivia-Fragen zu sichten, wie zum Beispiel „Was bedeutet der Begriff ‘Dinosaurier’ eigentlich?“ und „Welche Single der Beatles hielt sich mit 19 Wochen am längsten in den Charts?“. Als Nächstes wurden die Teilnehmer gebeten, die Fragen auf einer Skala danach zu bewerten, wie neugierig sie auf die tatsächliche Antwort waren.
Interessanterweise stellten sie bei der Überwachung der Gehirnaktivität mittels MRT fest, dass der Bereich des Gehirns, der Vergnügen und Belohnung reguliert, aufleuchtete, wenn die Neugier der Teilnehmer geweckt wurde. Noch faszinierender war die erhöhte Aktivität im Hippocampus, dem Bereich, der an der Entstehung von Erinnerungen beteiligt ist.
Daher ist der Bereich des Gehirns, der Menschen dazu antreibt, Belohnungen zu suchen, derselbe, der aktiv ist, wenn wir neugierig sind. Wenn dieser Schaltkreis aktiviert wird, schüttet unser Gehirn eine Chemikalie namens Dopamin aus, die uns ein natürliches Hochgefühl verleiht. Das Dopamin scheint eine Rolle bei der Stärkung der Verbindungen zwischen den Zellen zu spielen, die am Lernen beteiligt sind.
Langweiliges Zeug? Kein Problem – werde einfach neugierig!
Ein interessanter Aspekt in Ranganaths Studie war, dass die Forscher während des gesamten Experiments Fotos von zufälligen Gesichtern einblendeten, ohne eine Erklärung abzugeben. Es stellte sich heraus, dass diejenigen, deren Neugier bereits geweckt war, die Teilnehmer waren, die sich am besten an die Gesichter erinnerten.
Die Forscher waren überrascht zu erfahren, dass die neugierigen Gehirne nicht nur beim eigentlichen Thema besser abschnitten, sondern sogar bei langweiligen Informationen!
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Zünde den Neugier-Motor deines Gehirns an
Man kann seine Neugier ankurbeln, indem man seinen Tag mit skurrilen Auslösern spickt, die das Gehirn wachrütteln – hier gibt es kein langweiliges „Mehr lesen“-Gerede. Schritt eins: Man platziert ein ausgefallenes Objekt – wie eine Gummiente oder ein Aufziehspielzeug – auf dem Schreibtisch, und jeder Blick darauf löst ein kurzes „Warum?“-Spiel aus: „Warum schwimmen Enten?“ oder „Wer hat dieses Ding erfunden?“
Schritt zwei: Man zweckentfremdet sein Handy – stellt einen zufälligen Alarm mit der Beschriftung „Interessant“ ein, und wenn er klingelt, geht man einer wilden Frage nach: „Warum hassen Katzen Wasser?“ oder „Was ist der seltsamste Fisch der Welt?“ Ein echter Trick: Jemand hat sich einen künstlichen Augapfel ins Auto geklebt; bei jeder Fahrt fragte er sich: „Wie funktionieren Augen eigentlich?“ – bäm, er war angefixt. Schritt drei: Man kritzelt eine Antwort auf eine Haftnotiz – „Katzenfell ist miserabel darin, Wasser abzuweisen“ – und klebt sie an eine unpassende Stelle, wie den Kühlschrank, um später darüber zu schmunzeln.
Man testet es – drei Auslöser pro Tag für eine Woche (Ente, Alarm, Augapfel) – und zählt, in wie viele Themenwelten man eintaucht. Wenn es weniger als fünf sind, tauscht man die Ente gegen einen seltsameren Köder aus, wie einen im Dunkeln leuchtenden Totenkopf. Es geht nicht um erzwungenes Lernen; es ist ein raffinierter Hack, um das Gehirn den ganzen Tag nach Antworten dürsten zu lassen.
Was wir noch nicht wissen
Warum sind manche Menschen von Natur aus neugieriger als andere? Wissenschaftler erforschen viele Faktoren, darunter Stress, Alterung und bestimmte Medikamente, die die Dopaminverarbeitung im Gehirn beeinflussen.
Neugier ist wie ein geistiges Jucken, und der einzige Weg, es zu stillen, besteht darin, nach neuem Wissen zu suchen. Dieses geistige Jucken ist ein Impuls, den alle Menschen teilen, und es gilt als wichtige Fähigkeit, die dabei helfen kann, bessere Vorhersagen darüber zu treffen, was in unserem Leben passieren wird. Wir alle wissen jedoch, was mit Pandora geschah, als sie die Büchse öffnete!
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